DIE LINKE will barrierefreie Kommunikation voranbringen

27. April 2015  Antrag
Dokumentenmappe

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen „konkretisiert bestehende Menschenrechte für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen […]“. Um das darin verankerte Recht auf Teilhabe an allen gesellschaftlichen und politischen Prozessen zu verwirklichen, ist eine barrierefreie – also für jeden Menschen verständliche – Kommunikation zwingend erforderlich. Dokumente von Rat und Verwaltung, Schreiben von Ämtern und Broschüren über das Leben in Neuss sind jedoch häufig in einer nur schwer verständlichen Sprache verfasst.

Die Ratsfraktion DIE LINKE fordert daher in einem Antrag zur nächsten Ratssitzung die Erstellung einer Richtlinie, um die für die Allgemeinheit bestimmten Schreiben und Dokumente der Stadtverwaltung in Leichte Sprache zu übersetzen. Leichte Sprache ist eine anerkannte Möglichkeit zum Abbau von Barrieren in der Kommunikation, sie hat eigene Regeln und Strukturen, ist zugänglich und verzichtet auf Fremdwörter oder schwierige Begriffe. Wichtige Informationen werden ‚auf den Punkt gebracht‘. Davon profitieren dann nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern alle Bürgerinnen und Bürger.

Dass es möglich ist, auch komplizierte Sachverhalte in Leichter Sprache zu erklären, zeigt des Beispiel der erwähnten UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen selbst: Sie wurde zeitnah in Leichte Sprache übersetzt.

Unser Antrag zum Download (.pdf-Datei):

Ratsdokumente, Antragsunterlagen und Broschüren der Stadt Neuss in Leichter Sprache

(Bild auf dieser Seite: copyright by Helene Souza  / pixelio.de)


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