„Wir kümmern uns in der Nordstadt“ – Fortsetzung von Projekten gegen Kinderarmut gefordert

03. September 2015  Antrag, News
Roland Sperling

„Dramatisch: Jedes fünfte Kind in Neuss lebt an der Armutsgrenze“ titelte der Stadtkurier am gestrigen Mittwoch. Roland Sperling, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE, wird in diesem Artikel so zitiert:

„Zum einen leiden die Kinder natürlich unter der materiellen Armut. Häufig müssen sie zusehen, wie ihre Freunde tolle Geburtstagsgeschenke bekommen oder Ausflüge machen“, erklärt Sperling die erniedrigende Situation für die Kleinen.

„Und zum anderen kommen die schulischen Defizite hinzu. Die Chancen für Kinder, die an der Armutsgrenze leben, sind einfach viel geringer.“

Die Ratsfraktion DIE LINKE setzt sich dafür ein, der Kinderarmut den Kampf anzusagen und bestehende Projekte, wie das erfolgreiche Projekt: „Wir kümmern uns in der Nordstadt“, weiterzuführen.

Der vollständige Artikel des Stadt-Kurier kann hier nachgelesen werden.

 

Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE zur Sitzung des Rates der Stadt Neuss am 19.06.2015

Fortführung des Projekts „Wir kümmern uns in der Nordstadt“

Der Rat der Stadt Neuss beschließt:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, in der Ratssitzung vom 19.6.2015 einen mündlichen Bericht über das Projekt „Wir kümmern uns in der Nordstadt“ zu geben, der auch auf die Fortführung des Projekts und seine zukünftige Finanzierung eingeht.
  2. Das Projekt wird ggfl. auch ohne weitere Fördermittel im bisherigen Umfang fortgesetzt.

Begründung:

Im Jahre 2012 hatte der LVR der Stadt Neuss Fördermittel aus seinem Programm „Teilhabe ermöglichen – Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut“ i.H.v. 48.000,- Euro für das Projekt „Wir kümmern uns in der Nordstadt“ bewilligt. Die Summe wurde auf drei Jahre verteilt. Die Förderung läuft zum 31.7.2015 aus.

Das Projekt hat zum Ziel, Lücken bei der Präventionsarbeit gegen Kinderarmut zu schließen und die Akteure im Neusser Norden zu vernetzen. Das Netzwerk soll Betroffenen schnelle, zielgerichtete und strukturierte Hilfen aus einer Hand bieten, um die Lebenssituation von durch Armut betroffenen Familien zu verbessern.
Wir gehen davon aus, dass der Bedarf für dieses Projekt weiterhin vorhanden ist. Ggfl. muss es aus Eigenmitteln finanziert werden

 

Der Antrag zum Download: Fortführung des Projekts Wir kümmern uns in der Nodstadt


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.